Bye bye Morningblues - Wieso Dich Dein Morgenritual stark und selbstsicher macht

Mit meiner Selbstständigkeit ist jeder Tag wunderbar herausfordernd und ich lerne sehr viel über mich. Zum Beispiel durfte ich die letzten Wochen wieder erfahren, wie hilfreich es ist, Rituale zu haben. Auch wenn ich kein großer Fan von Alltag und von regelmäßigen Arbeitszeiten bin - mein Morgenritual will ich nicht missen.

In den Phasen, in den Angst und Unsicherheit mein Leben bestimmten, hat mir mein Ritual unfassbar geholfen. Vor allem morgens gleich nach dem Aufwachen sind die Ängste stärker. Ein Ritual gibt sehr viel Halt und Sicherheit. 

Um ehrlich zu sein, habe ich mein Morgenritual irgendwann vernachlässigt. Doch im Laufe der Zeit, habe ich mir wieder ein, für meine jetzige Lebenssituation stimmiges, Morgenritual kreiert. 

Ich benutze hier ganz bewusst das Wort Ritual anstatt Routine. Eine Routine ist für mich eher etwas, was irgendwann automatisch abläuft. Ein Ritual hingegen wird ganz bewusst und oftmals auch mit allen Sinnen vollzogen ;).

Welche Vorteile hat ein Morgenritual

  • Es gibt Dir Sicherheit
  • Du bist fokussierter
  • Du fühlst Dich energetischer
  • Du bist ausgeglichener
  • Es hilft Dir dabei, Deine Ziele zu erreichen
  • Dir fällt das Aufstehen leichter
  • Du bist von Anfang an bereit für den Tag
  • Du fühlst Dich selbstsicherer
  • Es fördert Deine Disziplin
  • Es ist die Grundlage eines erfolgreichen Lebens

Was machen erfolgreiche Menschen morgens?

Sie stehen erstmal sehr früh auf. So richtig früh. Ich meine, so gegen 4.30, 5 Uhr. Die Energie morgens ist toll. Alles ist noch so ruhig und unberührt. Diese Energie gibt Dir das Gefühl eines Neustarts. Bitte stehe nicht gleich um 5 Uhr auf. Taste Dich einfach langsam ran.

Barak Obama zum Beispiel, macht nach dem Aufstehen 45 Minuten Sport. Tony Robbins springt in einen Pool, gefüllt mit eiskaltem Wasser und meditiert dann. Viele Profisportler stehen sehr früh auf und arbeiten vor der ersten Trainingseinheit an ihrem Mindset. Das bedeutet, sie trainieren ihr Gehirn auf Positivität, Dankbarkeit und auf ihre Ziele. Hier ist ein kurzes Video über die Morgenroutine ein paar erfolgreicher Menschen.

Wie kreierst Du Dir Dein passendes Morgenritual?

Es sollte Dir in erster Linie dienlich sein. Eine gute Inspiration war mir das Buch  "Miracle Morning". Hal Elrod schreibt über die Live S.A.V.E.R.S. *Jede Einzelne Methode dieser S.A.V.E.R.S. bringt einen oder mehrere der physischen, intellektuellen, emotionalen und spirituellen Aspekte des Lebens voran. Und hierfür stehen die sechs Life S.A.V.E.R.S.:

  • S - Silence: In Form von Meditation oder Atemübungen beispielsweise
  • A - Affirmation: Das sind positive Dinge, die Du Dir liebevoll sagen kannst. Zum Beispiel "Ich bin sicher, ich schaffe das, ich freue mich auf den schönen Tag..."
  • V - Visualisation: Stelle Dir Deine Ziele bildlich vor. Stelle Dir vor, wie es sich anfühlt, wenn Du diese Dinge schon erreicht hast.
  • E - Erxercise: Sport, Yoga, etc...
  • R - Reading: Lese mindestens 10 Minuten ein inspirierendes Buch oder meinen Blog ;)
  • S - Scribing: Schreibe Dir wichtige Dinge auf. Schreibe ein Tagebuch.

"What? Und das soll ich jetzt ALLES morgens machen?" Nein. 

Ich empfehle Dir, Dir erst einmal 2 Dinge auszusuchen. Du kannst es immer weiter ausbauen. Wenn Du gleich von Anfang an Vollgas gibst, wirst Du nach spätestens 5 Tagen kein Bock mehr auf Dein Ritual haben. 

Wenn Du unter Ängsten leidest, kann ich mir vorstellen, dass Dir gerade die Meditation in Kombi mit Affirmation und Visualisation sehr gut tut. Hier habe ich übrigens 3 wundervolle Tools, wie Du Deine Ängste stoppen kannst. Diese Werkzeuge könntest Du in Deine Meditation einbauen. Anschließend solltest Du jeden Fall etwas für Deinen Körper tun. Beispielsweise sanftes Yoga. 

Es ist wunderbar: Du kannst Dir Deinen Morgen so gestalten, wie Du es willst und wie es Dir dienlich ist.


Die erste Morgenstunde ist das Steuerruder des Tages.
— Augustinus Aurelius

Hier ist mein Beispiel einer Morgenroutine:

Stelle Dir Deinen Wecker wenn möglich immer zur selben Zeit. Ja, auch am Wochenende.

Wenn Du aufwachst, nimm relativ schnell im Bett eine Meditationshaltung, also, eine aufrechte Haltung ein. Somit signalisierst Du Deinem Bewusstsein, dass Du wach wirst. Spüre jetzt Deinen Körper und beobachte Deine Atmung.

  • Dann stelle Dir 3 Dinge vor, für die Du dankbar bist. Gehe auch in dieses GEFÜHL der Dankbarkeit.
  • Anschließend visualisiere 3 Deiner Ziele. Ich zum Beispiel, stelle sie mir vor und ich gehe auch in das Gefühl. Also ich fühle, wie es sich anfühlt, wenn ich diese Ziele bereits erreicht habe. Ich stelle mir alles in der kleinsten Kleinigkeit bildlich vor. Mache das für ca. 10 Minuten. 

Stehe dann zügig auf. Trinke ein großes Glas Wasser. Bringe jetzt Deinen Körper in Stimmung und mache entweder Stetching, Yoga, ein kleines Workout, oder gehe eine Runde laufen. Je nach Zeit und Laune. 

Danach kalt duschen. Ich meine das ernst. Ich allerdings, habe die sanftere Variante gewählt und brause mich nach meiner warmen Dusche kalt ab. 

Mach Dir anschließend ein schönes Frühstück. Es soll Dir schmecken und Kraft geben. Und Du kannst jetzt eben, wie oben beschrieben, ein inspirierendes Buch lesen oder in Dein Journal schreiben. 

Aber wirklich, denke dran: Nimm Dir nicht alles auf einmal vor. Das ist demotivierend und überfordert Dich. Bau Dir Schritt für Schritt Dein eigenes Ritual auf. Glaub mir, es lohnt sich. 

Von der Angst in Die Liebe.jpg

Hier sind nochmals meine 3 kostenfreien Tools, die Du fantastisch in Dein Morgenritual einbauen könntest.

Hast Du ein Morgenritual? Teile es gerne mit uns in den Kommentaren!

Viel Erfolg, von Herzen Deine

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* Quelle: Amazon.de

Photo: Annie Spratt on Unsplash